Abmahnung wegen Filesharing und illegalem Download bezahlen?

Hilfestellung und Tipps wegen Abmahnungen zu  angeblich illegalem Download bzw. Filesharing bei dem privaten WLan Anschluß.

Sie haben eine ärgerliche Abmahnung wegen illegalem Filesharing, auch Urheberrechtsverletzung genannt, erhalten. Ihnen wird vorgeworfen Dateien zum upload angeboten zu haben.

Sie fragen sich, bin ich für den illegalen upload beim Filesharing wirklich verantwortlich und muss ich die hohen Abmahnkosten bezahlen oder werde ich zuunrecht verdächtigt.

Im Rahmen einer persönliche Erstberatung hier bei uns erklären wir Ihnen Ihre Rechte und was zu tun ist.

Grundsätzlich sind 3 Unterscheidungen bei Fragestellungen um die Verantwortung bei illegalem Filesharing gegeben

1. Sie waren es nicht

2. Sie waren es nicht und Familienangehörige und/oder Gäste haben Zugriff auf den Anschluss.

3. Sie haben den illegalen download durchgeführt

 

Je nach dem ist Ihre Verteidigung durchzuführen und die Abmahnung abzuwehren. Jeder Abmahn Fall ist anders, Sie haben ein Recht auf effektive und erfahrene Rechtsvertretung gegen die hochspezialisierten Abmahnanwälte und deren Mandanten.

Rufen Sie uns an unter Telefon:

07135-974990

1.) Übliche Kosten für die Abmahnung wegen illegalem download
 
Die Kosten für die Ihnen vorliegende Abmahnung wegen Filesharing liegt im Schnitt insgesamt zwischen 400 € und 1500 €. Zwischenzeitlich sind die Anwaltsgebühren der Abmahnanwälte auf € 147,56 für den Unterlassungsanspruch begrenzt § 97 a III S.1 UrhG. Neben den Anwaltkosten kommen die nachfolgend genannten weiteren Kosten hinzu. Durch die Gesetzesänderung zur Kostenbegrenzung hat sich deshalb faktisch nichts geändert für die Betroffenen.
2.) Schadensersatz bei einer Abmahnung wegen Filesharing

Der Schadensersatz beim illegalen Filesharing setzt sich aus zwei Einzelposten zusammen:

    Zum einen aus der entgangenen Lizenzgebühr und
    den Kosten für die Ermittlung.

a.) Lizenzgebühr
In den meisten Fällen des illegalen Filesharing in Tauschbörsen in welchen Schadensersatz verlangt wird, erfolgt dies als Lizenzgebühren. Die in der Abmahnung verlangte Lizenzgebühr kann von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein. In Einzelfällen wurde die Lizenzgebühr für das Filesharing in Tauschbörsen auch schon bei 1000 € in Ansatz gebracht. Jedoch werden in vielen Fällen die angesetzten Lizenzgebühren zu hoch sein. Es gibt auch Rechtsprechung, wonach das Bereitstellen zum Upload eine Vorbereitungshandlung ist, die noch keinen Lizenzbeitrag nach sich zieht. So das Urteil des OLG Münchens vom 29.4.2010, wonach das Bereithalten zum Upload eine untergeordnete Vorbereitungshandlung sei, für die noch keine Lizenz zu zahlen sei (Noch nicht rechtskräftig, Stand 8.1.2011).
b.) Kosten für die Ermittlung
Auch werden Ihnen bei Filesharing in Tauschbörsen die Kosten für die Ermittlung Ihrer IP-Adresse Ihres Internetanschlusses in Rechnung gestellt, sowie die Kosten für die Ermittlung Ihrer Privat-Adresse anhand der IP-Adresse. Hierfür werden bis zu 300 € verlangt, was viel zu hoch ist, da es sich mehrheitlich um einfachste Massengeschäfte handeln wird.

Mit Anwalt ist es teuer, ohne Anwalt wird es noch teurer. Eine Persönliche Erstberatung hier bei uns vor Ort kostet für Sie Euro 100,00 inclusive Umsatzsteuer, weitere Kosten hierfür entstehen nicht.

 

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Kanzlei
für Urheber- und Filesharingrecht

Rechtsanwalt 

Klaus Karl Blükle

D-74336 Brackenheim

k.bluekle@hentschke-bluekle.de

EUGH und Haftung für das öffentliche WLan Urteil 15.9.2016

Dieses Urteil betrifft nur das öffentliche WLan und die Haftung für Schadesnsersatz. Öffentlich ist das Netz wenn der WLan Anschlußinhaber den Nutzer nicht ausgesucht hat. Anders ist und war die Haftung beim privaten Anschluß wo der Nutzer ausgesucht wird. Auch den öffentlichen Anbieter kann eine Haftung treffen.
Stand 15.9.2016

Haftung für volljährige Gäste beim illegalen Filesharing entfällt.

Der Bundesgerichtshof hat mit seiner Entscheidung I ZR 86/15 am 12.4.2016 entschieden dass der Anschlussinhaber für volljährige Gäste beim illegalen Filesharing nicht haftet. Der Fall betraf die zu Besuch gewesene australische Nichte.

Stand 23.8.2016

Keine Störerhaftung für öffentliches W-Lan

Die Änderung des Telemediengesetzes  § 8 III TMG für die Haftungsfreitstellung für ein öffentliches W-Lan betrifft nicht den privaten WLan Anschluss. Die bisherige Haftung für private WLan AnschlüsseAbmahnung wegen Filesharing bezahlen ? bleibt unverändert bestehen.

Stand 22.8.2016

Bundesgerichtshof vom 11.6.2015, Eltern haften nicht für Kinder.

Erneut hat der Bundesgerichtshof bestätigt, dass Eltern für Kinder unter 18 Jahren nicht haften, wenn diese ausreichend belehrt wurden I ZR 19 + 21 + 75/14. Gegenstand des Urteils waren Abmahungen wegen Urheberrechtsverletzungen mittels eine Filesharing Programmes.

Mehr unter ....

Stand 13.6.2015